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Musikschule(n) und Musikunterricht fördern

AUSSAGE: die Förderung aktiven Musizierens ist ein wichtiger Beitrag zur soziokulturellen Integration und zur individuellen Lebensbereicherung. Der Städtischen Sing- und Musikschule (SMS) kommt hier eine wichtige Aufgabe innerhalb der Stadt München zu.

Hier liegt jedoch vieles im Argen, wobei der Stadtrat mit seiner Ausgabendeckelung seit 2000 nicht unschuldig ist.

Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass das Musikunterrichtsangebot für die Münchner eher verbessert wird. Hierbei spielt die Vernetzung der unterscheidlichen Anbieter und Akteure eine ebenso wichtige Rolle, wie eine flächendeckende örtliche Präsenz. Musikschulen aus den Umlandgemeinden können hier wertvolle Anregungen liefern

Aktuelles aus dem Stadtrat

22.10.08: „Jedem Kind ein Instrument“ - JeKi - Erfahrungen und Perspektiven
06.08.08: Die Zukunft der Städtischen Sing- und Musikschule (Stadtratsantrag)
BA15-Anträge:
20.10.2005: 175 Jahre Sing- und Musikschule (SMS): Pilotprojekt Bläserklassen in Trudering; BA-Antrag Nr. 02-08 / B 00670
23.09.2004: Fördern und fordern; Musikunterricht für arme begabte Kinder, Antrag Nr. 2401
29.07.2004: Fragen zur Zusammenarbeit zw. städt. Musikschule und örtlichen Musikgruppen/ Blasorchestern
20.01.2000: Anpassung des städtischen Musikschulangebots an das örtliche Schülerwachstum Antrag Nr.4481 des BA 15


PRESSE-ECHO:
MM, HALLO
"Wer Musikschule schließt, verletzt die Innere Sicherheit" - dieses Schily-Zitat mag zwar überspitzt sein, ein wahrer Kern steckt allemal darin. Gemeinsames Musizieren ist beileibe kein großbürgerliches Privileg, sondern kombiniert eine Steigerung der individuellen Lebensfreude mit einer Steigerung der sozialen Bindungen. Gleichwohl darf diese Bindung nicht instrumentalisiert und überstrapaziert werden.

In München ist die Städtische Sing- und Musikschule der "Platzhirsch" auf dem Gebiet des Musikunterrichts. Ihr Anspruch ist es, Kindern unabhängig vom Geldbeutel der Eltern einen nachhaltigen Zugang zum aktiven Musizieren zu bieten. Leider lässt dieser Anspruch immer mehr zu wünschen übrigen. Die Musikunterrichtsrate ist in München im Vergleich zu anderen Bayerischen Städten unakzeptabel gering. Das bedeutet eine Schlechterstellung vieler Münchner Kinder.

Ich habe das Thema seit 2000 in diversen BA-Anträgen aufgegriffen und nach dem Amtsantritt des neuen Musikschulleiters, Hans Peter Pairott, in einem umfassenden Stadtratsantrag zusammen mit meiner Kollegin Beatrix Burkhardt aufgegriffen

Es kommt uns dabei auch auf eine für München neuartige Förderung der Zusammenarbeit der SMS mit anderen Akteuren der Musikausbildung wie freie Musikschulen und Musiksvereine etc. an.